Photovoltaik Module



Das Herz einer jeden Photovoltaikanlage stellen natürlich die verschiedenen Solarmodule dar, die aus den vom Hersteller produzierten Solarzellen bestehen. Je nachdem, welches Material im Bereich der Solarzellen verwendet wurde, wird zwischen polykristallinen, monokristallinen und Dünnschichtmodulen unterschieden. Die Arbeit kann das Einzelmodul aufnehmen, nachdem die verschiedenen Solarzellen hintereinander geschaltet wurden, sodass einzelne Spannungen zu einer deutlich höheren Gesamtspannung addiert werden können. Wer Fotovoltaikmodule kaufen möchte, der sollte sich zunächst über die jeweiligen Photovoltaik Modulpreise informieren, die sich in erster Linie nach der Art der enthaltenen Solarzellen richten.

Polykristalline und monokristalline Solarmodule

Die polykristallinen Photovoltaikmodule zeichnen sich insbesondere durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Zur Produktion dieser Solarzellen wird zunächst Silizium geschmolzen, anschließend in Blöcke gegossen und in einem nachfolgenden Verarbeitungsschritt zersägt. Die Kristalle bilden sich letztendlich während des Abkühlens. Zwar besitzen die polykristallinen Solarmodule aufgrund von Verunreinigungen einen geringeren Wirkungsgrad als die monokristallinen Solarmodule, jedoch nehmen sie dennoch aufgrund des relativ günstigen Preises den größten Anteil am Markt ein. Die Herstellung der monokristallinen Solarmodule beinhaltet, dass aus dem geschmolzenen Silizium zunächst ein Block gezogen wird, welcher auf einem Kristall basiert. Demzufolge kann es keine Defekte an den Kristallgrenzen geben, sodass bei den monokristallinen Modulen höhere Wirkungsgrade als bei den polykristallinen Solarmodulen erzielt werden können. Während der Wirkungsgrad bei den polykristallinen Solarmodulen zwischen zwölf und 16 Prozent beträgt, können sich die monokristallinen Varianten mit einem höheren Wirkungsgrad von 14 bis 18 Prozent auszeichnen.

Dünnschichtmodule als günstige Variante

Bei den auch als amorphe Solarmodule bezeichneten Dünnschichtmodulen findet eine Verdampfung einer dünnen Schicht statt, die meistens aus amorphem oder kristallinem Silizium besteht. Insbesondere aufgrund des sehr geringen Materialaufwandes zählen Dünnschichtmodule zu den besonders preisgünstigen Photovoltaik Modulen. Die Folge davon ist, dass der Marktanteil dieser Module steigt, da sich immer mehr Verbraucher dafür entscheiden, speziell diese Fotovoltaik Module zu kaufen. Allerdings ist zu beachten, dass der Wirkungsgrad mit zwischen sechs und zehn Prozent deutlich geringer als bei den monokristallinen oder den polykristallinen Solarmodulen ist.





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