Photovoltaik Speicher



Damit der produzierte Solarstrom nicht zwingend sofort in die öffentlichen Stromnetze eingespeist werden muss, gibt es bereits seit vielen Jahren verschiedene Speicherlösungen. Der Photovoltaikspeicher ermöglicht es dem Betreiber der Anlage, den erzeugten Solarstrom über einen gewissen Zeitraum und in bestimmtem Umfang quasi zwischenzuspeichern. Auch wenn die Technik in diesem Bereich deutliche Fortschritte gemacht hat, so basieren die Stromspeicher nach wie vor auf älteren Batterielösungen. Allerdings setzen sich immer häufiger auch modernere Speicherlösungen durch, die vor allem auf Lithium-Ionen sowie auf Lithium-Polymer basieren.

Die Bedeutung der Photovoltaikspeicher

Während es noch vor einigen Jahren so war, dass die weitaus meisten Betreiber einer Fotovoltaikanlage den produzierten Strom sofort in das öffentliche Netz eingespeist haben, hat mittlerweile der Eigenverbrauch an Bedeutung gewonnen. Ein wesentlicher Grund dafür ist sicherlich, dass die Höhe der Photovoltaikförderung in den letzten Jahren zum Teil drastisch gesunken ist. Aufgrund dieser Tatsache gehen immer mehr Betreiber einer Solaranlage dazu über, zumindest einen Teil des produzierten Stroms zum Eigenverbrauch zu nutzen. Daraus ergibt sich wiederum die Tatsache, dass die Stromspeicher im Bereich Photovoltaik an Bedeutung gewinnen. Wer nämlich Photovoltaikstrom speichern kann, der hat die Möglichkeit, den produzierten Strom kontinuierlich zum Eigenverbrauch zu nutzen. Denn natürlich wird der produzierte Strom nur selten sofort in vollem Umfang zur Verwendung benötigt, sodass eine Speicherung zwingend notwendig ist. Fotovoltaikspeicher haben bisher allerdings noch den Nachteil, dass sie vergleichsweise teuer in der Anschaffung sind.

Technik und Kosten der Photovoltaikspeicher

Technisch betrachtet stehen mittlerweile diverse Akkus zur Verfügung, mit deren Hilfe der erzeugte Solarstrom gespeichert werden kann. Die meisten modernen Akkus basieren entweder auf der Kombination Blei-Säure, Blei-Gel, Lithium-Ionen oder Lithium-Polymer. Die Speicher haben dabei nach Angaben diverser Hersteller mittlerweile eine Lebensdauer von teilweise zehn Jahren, wobei die Durchschnittswerte in der Praxis bisher eher im Bereich zwischen sechs und acht Jahren angesiedelt sind. Allerdings kommt es auch darauf an, auf welcher Technik die Akkus basieren. Denn insbesondere bei Lithium-Ionen-Akkus ist die Haltedauer mit bis zu 20 Jahren inzwischen deutlich länger als bei den älteren Bleiakkus. Die Kosten richten sich in erster Linie nach der Speicherkapazität, wobei kleinere Photovoltaikspeicher bereits ab etwa 5.000 Euro erhältlich sind.





Teilen