Photovoltaikanlage



Bei einer Photovoltaikanlage handelt es sich um spezielle technische Konstruktion, die es dem Betreiber ermöglicht, umweltfreundlichen Solarstrom zu produzieren. Alle Anlagen, die nach diesem Prinzip arbeiten, nutzen den fotoelektrischen Effekt aus, mit dessen Hilfe Sonnenenergie in Strom umgewandelt werden kann. Handelt es sich bei der PV-Anlage um eine netzgekoppelte Fotovoltaikanlage, so findet eine Einspeisung des produzierten Solarstroms ins öffentliche Stromnetz statt. Für den zur Verfügung gestellten Strom erhält der Betreiber natürlich eine Gegenleistung, die in Form der Einspeisevergütung existiert.

Woraus bestehen Photovoltaikanlagen?

Photovoltaikanlagen bestehen jeweils aus verschiedenen Komponenten, nämlich vorwiegend aus den Photovoltaikmodulen, aus dem Wechselrichter sowie aus einem Solargenerator. Die Solarmodule, die der wohl wesentlichste Bestandteil von PV-Anlagen sind, bestehen ihrerseits aus verschiedenen Solarzellen, die zusammengeschaltet werden. Wie viele Solarzellen sich in einem Solarmodul befinden, hängt im Wesentlichen von dessen Größe ab. Die Solarmodule selbst werden in der Regel in eine Kunststoffschicht eingebettet, damit sie vor Witterungseinflüssen geschützt sind. Der Wechselrichter ist ebenfalls ein wesentlicher Teil der PV-Anlage, da er dazu dient, dem produzierten Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln, da das öffentliche Stromnetz auf Wechselstrom basiert. Der Wechselrichter hat darüber hinaus einen entscheidenden Anteil am Ertrag, der mit Fotovoltaikanlagen produziert werden kann. Zu den weiteren Komponenten gehört neben der Verkabelung auch der Einspeisungszähler, der die Basis für die Abrechnung darstellt.

Die Installation der Photovoltaikanlagen

In der Regel sind es spezialisierte Firmen, welche die Installation der Photovoltaikanlagen vornehmen. Für die Installation der PV-Anlage sollte der Betreiber Kosten zwischen 250 und 450 Euro einkalkulieren. Durch die fachmännische Installation der PV-Anlagen ist dann gewährleistet, dass diese sicher am Hausdach befestigt sind und die Module sehr gut vor Witterungseinflüssen geschützt sind. Zudem geben die meisten Firmen, welche die Installation vornehmen, eine Garantie auf ihre Arbeit. Im Idealfall können die Solarmodule auf das Dach eingefügt werden, dass sie zum einen nach Süden zeigen und zum anderen einen Neigungswinkel aufweisen, der sich zwischen 30 und 35 Grad bewegt.

Hier finden Sie die aktuellen Vergütungssätze zur Photovoltaik Förderung.



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